Unsere Austauschmotoren - in 4 Schritten zum neuen Motor

Neues Leben für alte Maschinen - professionell wieder aufgearbeitete Motoren und Komponenten sind eine schnelle, wirtschaftliche und umweltschonende Alternative zum Neukauf. Im Jahr 2015 wurde die Montage von Austauschmotoren nach Ulm verlagert. In 2017 folgen mit der Demontage, Befundung und Aufbereitung auch die übrigen Arbeitsbereiche nach Ulm. Der Standorte in Übersee am Chiemsee wird nach fast 70 Jahren Betrieb geschlossen. Damit entstehen in Ulm neue Arbeitsplätze im Bereich Xchange. 

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Wie entsteht ein Austauschmotor? Sehen Sie das Video aus unserem Werk in Pendergrass (USA) an: 
Alle Motoren, die in den letzten 50 Jahren produziert wurden, können vom Kunden angefragt werden. Insgesamt sind es 12 Baureihen mit über 10.000 Varianten. Damit haben unsere Mitarbeiter ein weites Feld von Qualifikationen und Spezialisierungen, die im Bereich Xchange notwendig sind, um ihr ganzes Können zu beweisen und sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Folgende Arbeitsvorgänge durchläuft ein Xchange-Motor bis er mit Herstellergarantie unser Werk zum Kunden verlässt:    

1. Schritt: DEMONTAGE

Die alten Motoren müssen auseinandergebaut und die Teile gründlich gereinigt werden. Wer hier arbeitet sollte körperlich robust sein und gut zulangen können. Sie haben keine einschlägige Berufserfahrung im Metallhandwerk, waren aber im Baugewerbe oder im Handwerk tätig und möchten den Sprung in die Industrie schaffen? Hier kriegen Sie Ihre Chance!  

2. Schritt: BEFUNDUNG

Bei der Befundung entscheidet sich, ob eine Wiederverwertung der Bauteile eines Altmotors lohnenswert ist oder das Teil lieber verschrottet werden sollte. Qualitäts- und Sicherheitsaspekte müssen gut abgewogen werden. Hierfür ist definitiv eine einschlägige Ausbildung in einem Metallberuf, sowie langjährige Berufserfahrung notwendig, z.B. als Fachkraft im Qualitätswesen. Bei der Befundung sind sowohl Ihre Fachexpertise, ihre Entscheidungsfähigkeit als auch Ihr unternehmerisches Handeln täglich gefordert!

3. Schritt: AUFARBEITUNG

Die Aufarbeitung der Bauteile erfordert Metallkenntnisse und handwerkliches Geschick nach allen Regeln der Kunst. Wenn Sie als Metallfachkraft Tätigkeiten wie drehen, bohren, fräsen, schleifen oder schweißen mit den eigenen Händen lieber mögen als das Steuern und Programmieren von CNC-Maschinen sind Sie hier genau richtig! 

4. Schritt: (RE-)MONTAGE

Die Montage eines Austauschmotors ist eine Kunst für sich. Aus aufbereiteten und neuen Teilen wird der Motor genau nach Kundenwunsch zusammengesetzt. Für gewöhnlich wartet dieser gespannt auf seinen Austauschmotor, um seine Maschine wieder in Betrieb zu nehmen und Verluste möglich gering zu halten - jede Minute zählt! Wenn die passende Bauanleitung fehlt, müssen Sie als Motorexperte kreativ werden, sich mit Ihren Kollegen beraten und auch mal den Ingenieur hinzuziehen, bis alles an Ort und Stelle passt!